Westfälische Biographien




Ludwig Hatteisen O.S.B.

Pfarrer,Abt,Weihbischof

✽ 1696 in Brakel
✝ 3.April 1771 in Hildesheim
Hildesheim

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Ludwig Hatteisen in Brakel 1696 geboren trat am 17. Juli 1714 ins Noviziat zu St. Michael in Hildesheim ein. Als Benediktiner wurde er 1730 Pastor in Stattbergen (Niedermarsberg). Im Jahr 1747 erhielt er nach dem Tode des Abtes am 7. Februar durch den Weihbischof Johann Wilhelm Freiherrn von Twickel die Abtsweihe. Nach dem Tode des Freiherrn von Twickel ernannte ihn der Kurfürst zu seinem Suffragan, Papst Clemens XIII. confirmierte die Ernennung und am 7. Janaur 1759 wurde er Weihbischof von Hildesheim. Der Paderborner Fürstbischof Wilhelm Anton, Freiherr von der Asseburg (geb. auf Schloß Hinnenburg bei Brakel) kam ganz ohne Hilfe bei den Weihen nicht aus. Im August 1764 und im Juli 1767 nahm der Hildesheimer Weihbischof Ludwig Hatteisen Weihen in Paderborn vor. Ludwig Hatteisen verstarb am 3. April 1771 im 75stens Jahre seines Lebens, im 25sten seiner Abtswürde und im 13ten seiner Bischofswürde.


Zur Person

Literatur

Brand/Hengst, Das Erzbistum Paderborn, Paderborn 1989 Braun, Princeps et episcopus, Göttingen 2013 Hagemann, Aus Marsbergs alten und neuen Tagen, Paderborn 1914 Kratz, Der Dom zu Hildesheim, 3.Teil, Hildesheim 1840

Empfohlene Zitierweise

Ulrich Boxberger: Ludwig Hatteisen O.S.B.. In: Westfälische Biographien, hrsg. von Altertumsverein Paderborn und Verein für Geschichte Paderborn. Online-Ausgabe unter http://www.westfälische-biographien.de/biographien/person/2015 (Version vom 10.04.2018, abgerufen am 26.09.2018)

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