Wolfgang Mietusch

Journalist


Zur Person

geboren: 25. März 1925 in Königsberg
gestorben: 24. Dezember 2003 in Bad Lippspringe
Kinder: ein Sohn, eine Tochter

Biographie

Geboren wurde Wolfgang Mietusch am 25. März 1925 in Königsberg. Nachdem er im Alter von 18 Jahren das Abitur bestanden hatte, wurde er umgehend zum Kriegsdienst verpflichtet. Er wurde in den letzten Monaten des Krieges durch einen Lungenschuss schwer verwundet und geriet in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde. Im folgenden Jahr begann er ein Volontariat beim „Neuen Westfälischen Kurier“. 1949 wechselte er zum „Westfälischen Volksblatt“ und leitete dessen Außenredaktion in Brilon und Höxter bis 1958. Es folgten die Leitung der Redaktionen der „Westfalenpost“ von 1958-1968 und der „Neuen Westfälischen“ von 1968-1969. Anschließend übernahm Mietusch das Amt des Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Paderborn, das er bis 1985 ausübte. 17 Jahre lang, bis 1990, hatte er ebenfalls die Stelle als Chefredakteur der Heimatzeitschrift „Die Warte“ inne. Anfang der 90er setzte Mietusch sich schließlich zur Ruhe, um sich seinen Hobbys, dem Fotografieren und dem Reisen, widmen zu können, bis Alter und Krankheit ihn stark einschränkten. Er verstarb am 24. Dezember 2003 in Bad Lippspringe an den Spätfolgen des Lungenschusses, den er in seinen jungen Jahren als Soldat erlitten hatte.

Quellen

Naumann, Elfried (2004): „Abschied von einem guten Freund“. In: Die Warte e.V. Paderborn-Höxter (Hrsg.): die warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. 65. Jahrgang / Nr. 121. Ostern 2004. S. 2.

Zitierweise

N.N.: Wolfgang Mietusch. In: Westfälische Biographien, hrsg. von Altertumsverein Paderborn und Verein für Geschichte Paderborn. Online-Ausgabe unter http://www.westfälische-biographien.de/biographien/person/2123 (Version vom 15.03.2019, abgerufen am 25.03.2019)